Praxis
Therapie
Portait
 


Wir Menschen begeben uns lebenslänglich auf die Suche nach eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten, um glücklicher zu werden, unser Leben leichter zu gestalten, erfüllende und lebendige Partnerschaften zu führen, erfolgreich im Beruf zu sein, Probleme schneller zu lösen und Konflikte besser durchzustehen.

Manchmal kommen wir aber an die Grenzen unserer seelischen und körperlichen Kräfte, oder wir beginnen uns fest zu beißen, uns im Kreis zu drehen oder das Gefühl zu haben, nicht mehr alleine aus der Spirale der grüblerischen Gedanken heraus zu finden. Manchmal brauchen wir aber auch nur ein beratendes Gespräch, und es zeigen sich dann plötzlich neue Wege.
 
Das ist oft ein Anlass, um professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Seelische Konflikte können sich aber auch in körperlichem Kranksein ausdrücken. Fast alle Menschen haben eigene Erfahrungen, wie eng Körper und Seele miteinander verbunden sind. So gibt es viele Redensarten, die seit Generationen überliefert werden, und die in symbolhafter Form das Zusammenwirken von bestimmten Lebensereignissen und körperlichen Symptomen veranschaulichen: wie zum Beispiel „sich zu Herzen nehmen“ oder „sich den Kopf zerbrechen“ oder auch „das Rückgrat brechen“. 

 Andererseits können aber auch körperliche Erkrankungen schwere seelische Krisen nach sich ziehen, die oft zu wenig beachtet und häufig gar nicht behandelt werden und dann den Genesungsprozess behindern bzw. verzögern. Wissenschaftlich bewiesen ist dies bei Herz- und Krebserkrankungen, die verständlicherweise häufig eine schwere seelische Destabilisierung nach sich ziehen und deshalb optimalerweise psychotherapeutisch begleitet werden sollten.

Die Seele kann aber auch aufgrund von Verletzungen oder ungelösten Konflikten, die in der frühen Kindheit oder im Laufe des Lebens aufgetreten sind, erkranken, wenn die Verarbeitung unzureichend gelingt. Dann kann es zu depressiven Syndromen oder Angsterkrankungen kommen, die psychotherapeutisch behandelbar sind. Als Ersatz greifen manche Menschen zu Suchtmitteln, die vordergründig ein Wohlfühlen hervorrufen, die aber schlimmstenfalls in eine Abhängigkeit münden. Hier kann nach einer ambulanten oder stationären Entgiftung eine längerfristige Entwöhnungstherapie hilfreich sein.
 
Für mich steht der gesamte Mensch im Mittelpunkt meiner Therapie. Schwerpunkt meiner Arbeit ist die psychotherapeutische Behandlung. Körperliche Erkrankungen werden in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachkollegen begleitend abgeklärt und  therapiert. Familienangehörige, insbesondere Lebenspartner werden, wenn es notwendig und sinnvoll ist, mit einbezogen.
 
Schwerpunkt meiner Therapie ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, in die ich verhaltenstherapeutische und hypnotherapeutische Interventionen integriere. In der Hypnotherapie geht es darum, natürliche Fähigkeiten und Lebenserfahrungen zu nutzen, um eigene Lösungsmöglichkeiten für derzeitige problematische Lebenssituationen oder für das Leben mit einer chronischen Erkrankung selbst zu entwickeln. Auch in der Arbeit mit den eigenen Träumen können primär unbewusste Gefühle, Gedanken und Handlungen bewusst gemacht werden, wodurch sich neue Wege aus der seelisch/körperlichen Krise erschließen.

Mit welchen Anliegen können Sie zu mir kommen?

 Beratung/Unterstützung bei:
◦ Wunsch nach Selbsterfahrung
◦ Stressbewältigung, Zeit- und Konfliktmanagement
◦ Trauerarbeit
◦ Chronische Erschöpfung (Burn-out)
◦ Orientierung in einer neuen Lebensphase
◦ Sinn- und Lebenskrisen
◦ Partnerschaftskonflikte
◦ Erziehungs- und Familienprobleme
◦ Berufliche Schwierigkeiten (z.B.Mobbing)
◦ Coabhängigkeit (Angehörige von Suchtkranken)
◦ Raucherentwöhnung

Behandlung bei
Psychischen und Psychosomatischen Erkrankungen:
◦ Depressionen, Ängste, Phobien, Zwänge
◦ Ess-Störungen, Ess-Anfälle, starkes Übergewicht
◦ Schmerzsyndrome, Fibromyalgie
◦ Funktionelle Störungen des Herzens, des Magen- Darmtrakes, der Haut, im
  gynäkologischen und sexuellen Bereich
◦ Alkoholabhängigkeit nach Entgiftung

Begleitung bei/nach
Chronischen und/oder akuten körperlichen Erkrankungen (insbesondere nach Herz- und Krebserkrankungen):
◦ Seelische Bewältigung der Krankheit und des Verlustes der körperlichen   Unversehrheit
◦ Mobilisierung von Selbstheilungskräften
◦ Neugestaltung des Lebensweges
◦ Spirituelle Fragen zum Thema Leben und Sterben


Welche Verfahren wende ich an?

Beratung und Behandlung von Einzelpersonen und Paaren

Einzelne themenzentrierte Gespräche

Fokussierte Kurzzeittherapie

Tiefenpsychologisch fundierte Kurzzeit- und Langzeittherapie

Hypnotherapeutische und imaginative Techniken

Wahrnehmungsübungen zur Vertiefung von Selbstgefühl und Körperbewusstsein

Arbeit mit Träumen

Entspannungsverfahren: Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Meditation, verhaltenstherapeutisch orientiertes Stressbewältigungstraining



Ärztliche Hypnotherapie

wie wirkt sie -  wann wird sie eingesetzt -  was passiert mit mir

 
Hypnose ist wohl die älteste Heilmethode der Menschheit, die sich mentaler, also geistiger Techniken bedient, um körperliche und seelische Prozesse zu beeinflussen. 

Hypnotherapie ist definiert als ein psychotherapeutisches Verfahren, das die Induktion hypnotischer Tiefenentspannung als einen veränderten Bewusstseinszustand dazu nutzt, belastende Verhaltensmuster und suchtartige Gewohnheiten (wie z.B. das Rauchen) zu verändern, störende Körperempfindungen (wie z.B. Ohrgeräusche) und Schmerzen zu beeinflussen sowie sich von seelischen Verletzungen zu verabschieden.

Sie ist darüber hinaus indiziert zur Entspannung und Stressreduktion sowie zur unterstützenden Behandlung von verschiedenen Angstzuständen, Schlafstörungen, funktionellen Störungen wie Reizdarm, Asthma, Bluthochdruck, Schwindel u.a.

Idealerweise wird die Hypnosebehandlung integriert in eine weiterführende tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, um die dahinterstehenden Konflikte intensiver zu bearbeiten.

In der Hypnose geht es darum, natürliche Fähigkeiten und Lebenserfahrungen zu nutzen, um eigene Lösungsmöglichkeiten für derzeitige problematische Lebenssituationen oder für das Leben mit einer chronischen Erkrankung selbst zu entwickeln. Dem Therapeuten oder der Therapeutin kommt dabei eher die Rolle eines Geburtshelfers zu. Er oder sie ist nur der Begleiter zu den unbewussten Möglichkeiten, die jeder Mensch in sich trägt.

Die ärztliche Hypnose besitzt nichts Magisches oder Mystisches, sie ist wie das Autogene Training, das sich von der Hypnose ableitet, ein übendes Verfahren,  in dem der Patient jederzeit über Ort und Zeit orientiert ist und auf das, was geschieht, Einfluss nehmen kann.  

Eine Hypnosesitzung dauert 50 Minuten. In jedem Fall muss ein Vorgespräch erfolgen, in dem es um die Abklärung, ob die Hypnose als therapeutisches Verfahren überhaupt angezeigt ist, um die aktuelle Fragestellung sowie die Vorbereitung auf die Tiefenentspannung geht. Gewöhnlich wird auch noch ein Nachgespräch vereinbart, um die Erlebnisse, Gedanken und Gefühle während der Hypnosesitzung(en) noch einmal durch zu arbeiten. Im allgemeinen reichen 3 – 5 Sitzungen aus, um erste Prozesse in Gang zu setzen. Die Sitzungen können jederzeit wiederholt werden.

Die Hypnosebehandlung wird von allen privaten Krankenkassen und der Beihilfe erstattet. Im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie ist sie ein integrierter Bestandteil. Für Patienten der gesetzlichen Krankenkassen und Selbstzahler wird ein Honorar nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) berechnet.
 

Von konflikthafter Beziehung zu erfüllter Partnerschaft


Paarberatung  -  Paartherapie

 

Die seelische und teilweise auch die körperliche Gesundheit eines Menschen ist sehr eng mit der Qualität seiner Partnerschaft verbunden.

Studien haben gezeigt, dass Ehe bzw. Partnerschaft (für Männer) einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit hat. So haben verheiratete Männer ein geringeres Risiko an einer Koronaren Herzkrankheit zu erkranken als geschiedene oder verwitwete. Fehlende emotionale Unterstützung, z.B. bei einer konflikthaften Ehe, scheint jedoch nach der heutigen Studienlage den Genesungsprozess nach einem überstandenen Herzinfarkt ungünstig zu beeinflussen.

Frauen, die häufig die Initiative zu einer Paarberatung ergreifen, berichten oft über seelische und körperliche Symptome wie Depressionen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Blasenentzündungen, chronische Erkältungskrankheiten uam., die sie selbst in einen unmittelbaren Zusammenhang mit der partnerschaftlichen Konfliktsituation bringen.

Nach vorsichtigen Schätzungen lassen sich bei 60% aller Patienten, die sich in Einzeltherapie begeben, Partnerschaftsprobleme feststellen.

An sich bietet eine Partnerschaft Raum für Bedürfnisse nach Schutz und Halt, nach Zärtlichkeit und sexueller Befriedigung, aber auch nach Reifung, nach Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein und Belastungsfähigkeit, nach unterstützendem Wachstum für beide Partner. Idealerweise sollten sich beide Partner entfalten können, das heißt, sie sollten sich als voneinander getrennt und zugleich aufeinander bezogen erleben.

Doch häufig geschieht es, dass Menschen nach einigen Jahren der Zweisamkeit feststellen, dass sie unter ihren Möglichkeiten leben und die Ansprüche zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit in der Partnerbeziehung aufgegeben haben. Es entsteht eine immer größer werdende Unzufriedenheit, die zu Konflikten, Auseinandersetzungen und heftigen gegenseitigen Vorwürfen führen kann. Je nach Grad der Zerrüttung einer Beziehung bedeutet eine Krise aber noch lange nicht Trennung und Trennung bedeutet auch noch nicht Scheidung. Ist aber eine endgültige Trennung unausweichlich, dann geht es um einen befriedeten Umgang der ehemaligen Partner miteinander.

Seit den 70iger Jahren sind im Bereich der Paar- und Familientherapie effektive Methoden entwickelt worden, mit denen Paaren, die noch Interesse an einer Fortsetzung der Partnerschaft haben, aus der Krise geholfen werden kann. Diese therapeutischen Maßnahmen setzen an einer noch emotional bestehenden Bindung an und verhelfen dem Paar die Beziehung auf dieser Grundlage wieder neu und zufriedener zu gestalten: Nach einer genauen Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, der gemeinsamen Geschichte des Paares, aber auch der Biographie der einzelnen Partner wird der Rest an positiver Beziehungsaufnahme gefördert. Eine wichtige Ressource jeden Paares sind schöne Erinnerungen und Schlüsselerlebnisse während der gemeinsamen Zeit. Werden diese Erlebnisse in Erinnerung gerufen, können Gefühle der Verbundenheit wieder aktiviert werden.

Danach kommt dem Training der „positiven“ Kommunikation eine wichtige Bedeutung zu. Positive Kommunikation bedeutet, dass die Spirale der Vorwürfe unterbrochen wird und dass beide Partner lernen, über sich selbst zu sprechen, und dass sie versuchen, dem anderen ihre positiven und negativen Gefühle, Wünsche und Empfindungen möglichst eindeutig mitzuteilen. Mit diesen kommunikativen Fertigkeiten ist das Paar dann in der Lage in ein offenes Konfliktgespräch zu gehen, an dessen Ende ein Erarbeiten und Ausprobieren von Lösungsversuchen steht.

Eine Paarberatung kann in manchen Fällen mit einer einzigen Sitzung neue Wege aufzeigen. Eine Paartherapie dauert schon wesentlich länger. Nach 1-2 Sitzungen, in denen es um die Bestandsaufnahme und um Vereinbarungen über den Verlauf der Therapie geht, folgen 3-4 Sitzungen für das Kommunikationstraining und weitere 3-4 Sitzungen für das Problemlösetraining. Danach kann das Paar in den meisten Fällen erst einmal die erlernten Fähigkeiten im Alltag umsetzen und die neue Beziehungsqualität der Partnerschaft fördern. 

Eine erfüllte Partnerschaft zu leben bedeutet Liebe, Geduld und stetes Bemühen.

Im Rahmen einer bewilligten Einzel-Psychotherapie ist es möglich einzelne Paargespräche zu integrieren und diese im Rahmen dieser Therapie über die Private Krankenkasse oder die Beihilfe abzurechnen. Paargespräche, die nicht in eine tiefenpsychologisch integrierte Psychotherapie integriert sind, können nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden. Für Selbstzahler wird ein Honorar nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) berechnet.

 

Im Anschluss an eine Einzel-Paarberatung oder –therapie wird die Teilnahme an einer Paargruppe empfohlen, um die erlernten Techniken zu festigen und aus dem Gruppenprozess neue Gedanken und Erfahrungen zu gewinnen.

 

 


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